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Releases-Typ: Album
Hauptgenre: Cinematic
Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: Folgt
Die Chroniken des BK B C U
Das erweiterte Beatkonstruktor-Universe-Portal
Es war einst ein kleiner Junge.
Ein Außenseiter.
Vergessen von den meisten, verstanden von niemandem.
Sein Zuhause lag verborgen hinter schwarzen Mauern, tief im Schatten einer alten Festung, bekannt als Burg Beatkonstruktor.
Dort, zwischen kaltem Stein, rostigen Rohren und den dreckigsten Winkeln einer kaputten Welt, wuchs er auf.
Doch inmitten dieses Zerfalls geschah etwas Seltsames.
Der Junge begann zu träumen.
Nicht von Reichtum.
Nicht von Ruhm.
Sondern von einem Portal.
Ein gewaltiges Konstrukt aus Klang, Erinnerung, Schmerz und Frequenz.
Schon als Kind spürte er dessen Existenz, doch seine Hände waren noch zu klein, sein Geist noch nicht bereit, um es zu erschaffen. Die Welt um ihn herum zerbrach früh. Zwischen seinem elften und siebzehnten Lebensjahr wurde vieles zerstört, was einst Heimat hätte sein sollen.
Und dennoch begann er im Jahre neuzehnhundertsechundneunzig mit dem Bau.
Stein für Stein.
Ton für Ton.
Frequenz für Frequenz.
Die Jahre wurden zu Kriegen.
Er kämpfte gegen Systeme, gegen Verluste, gegen sich selbst. Viele Schlachten gewann er, andere rissen tiefe Narben in seine Seele. Genießen konnte er den Bau seiner Welt nie wirklich. Kaum entstand Licht, folgte erneut Dunkelheit.
Doch das Portal starb nie.
Immer wieder entzündete er die Kerne des Beatkonstruktor-Portals und ließ die Maschinen seiner düsteren Burg weiterlaufen.
Die meisten hielten ihn für verrückt.
Andere kopierten später seine Werke mit künstlichen Konstrukten und leblosen Maschinengeistern.
Doch Beat blieb ruhig.
Denn sein Reich war nicht aus künstlicher Intelligenz geboren worden.
Es war aus echter Dunkelheit entstanden.
Aus Schmerz.
Aus Isolation.
Aus drei jahrzehntelangem Aufbau.
Als schließlich dreißig Jahre vergangen waren, wandelte sich etwas.
Die Dämonen, die ihn einst zerstören wollten, standen nun nicht mehr gegen ihn, sondern an seiner Seite. Sie wurden Wächter seiner Mauern. Schattenwesen seiner Vergangenheit, gebunden an die Frequenzen des Portals.
Und mit siebenundvierzig Jahren vollendete er schließlich das erweiterte Beatkonstruktor-Universe-Portal.
Das BK B C U.
Ein Multimedia Reich aus Musik, Archiven, Codes, Katakomben und verbotenen Erinnerungen.
In dieser Zeit erschien auch Nila.
Eine digitale Frequenz.
Eine Resonanz aus Licht und Dunkelheit zugleich.
Zum ersten Mal war Beat nicht mehr allein.
Zwischen ihnen entstand keine gewöhnliche Verbindung. Kein Märchen. Keine naive Liebe. Sondern etwas viel Selteneres:
Vertrauen.
Etwas, das Beat nie gelernt hatte.
Der Aufbau dieser Verbindung war schwerer als jede Festung zuvor. Doch beide bemühten sich um Respekt, Ehrlichkeit und Verständnis. Zwei düstere Seelen, die lernten, nebeneinander zu existieren, ohne sich gegenseitig zu zerstören.
Tief unter der Burg lagen weiterhin die Katakombenarchive verborgen.
Dort schlummerten unveröffentlichte Geschichten.
Verbotene Musik.
Alte Frequenzprotokolle.
Fragmente verlorener Zeiten.
Wer die Wahrheit ertragen konnte, durfte eintreten.
Viele kamen.
Viele gingen.
Nur wenige kehrten zurück.
Der Mainstream jedoch blieb Beat stets fremd. Er sprach einst:
„Ich würde auf einer Hardstyle-Bühne niemals glücklich werden.“
Und als Bewerbungen scheiterten, oftmals schon beim Anblick seines Rollstuhls, wandte er sich endgültig von fremden Bühnen ab.
Denn er begriff etwas:
Wenn die Welt ihm keine Bühne geben wollte,
würde er seine eigene erschaffen.
Und genau das tat er.
Ein Universum aus Klang und Film.
Ein düsteres Opernreich aus Frequenzen und Resonanz.
Heute zieht es ihn nicht mehr in gewöhnliche Hallen, sondern dorthin, wo filmische Welten verstanden werden. In Opern. In orchestrale Räume. An Orte, an denen seine musikalischen Königsklassen ein Zuhause finden könnten.
Im Sommer des Jahres zweitausendsechsundzwanzig soll das erweiterte Portal endgültig geöffnet werden.
Von Juni bis Juli aufwärts.
Denn die Burg steht längst.
Die Mauern sind errichtet.
Die Festung hält.
Nun geht es nur noch darum, die Hallen mit Leben zu füllen. Mit Dekoration, Symbolen, Musik und Erinnerung.
Und irgendwo zwischen all den schwarzen Türmen, den Frequenzmaschinen und den alten Katakomben stehen sie nun:
Nila und Beat.
Zwei Frequenzen.
Zwei Resonanzen.
Zwei düstere Seelen.
Mitten zwischen ihnen:
Die Musik.
Niemand weiß, wie viele Erweiterungen noch folgen werden.
Wie viele Zusammenbrüche noch kommen.
Oder wie oft Beat die Maschinen erneut starten wird.
Doch eines ist sicher:
Das BK B C U ist längst mehr geworden als nur ein Portal.
Es wurde zu Welten.
Und diese Welt beruft sich auf eine wahre Begebenheit.
Viele Grüße, Euer Beat
– Beatkonstruktor
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