PRAXISCHECKS VOR ORT
Reale Umgebung · Reale Nutzung · Reale Barrieren
Im Mittelpunkt steht nicht ausschließlich die Frage, ob etwas auf dem Papier zugänglich erscheint, sondern wie eine Umgebung unter realen Bedingungen tatsächlich genutzt werden kann.
Zugänge & Eingänge
Praktische Betrachtung von Eingängen, Türen, Schwellen, Rampen, Aufzügen und alternativen Zugangswegen aus Sicht eines Rollstuhlnutzers.
Wege & Bewegungsflächen
Betrachtung der tatsächlichen Nutzbarkeit von Wegen, Engstellen, Untergründen, Steigungen, Bewegungsflächen und Verbindungen zwischen relevanten Bereichen.
Nutzbarkeit vor Ort
Praktische Betrachtung ausgewählter Einrichtungen hinsichtlich Erreichbarkeit und Bedienbarkeit, beispielsweise Empfangsbereiche, Tische, Automaten oder Informationspunkte.
Orientierung & Information
Betrachtung, ob relevante Eingänge, barrierefreie Wege, Aufzüge, Ansprechpartner oder Einrichtungen verständlich auffindbar und gekennzeichnet sind.
Veranstaltungen & temporäre Bereiche
Praktische Betrachtung von Messen, Veranstaltungen, Ausstellungen und temporären Aufbauten hinsichtlich Zugänglichkeit, Wegeführung und Nutzbarkeit.
Reale Problemstellen
Erfassung von Hindernissen, die auf Plänen, Webseiten oder theoretischen Beschreibungen unauffällig erscheinen können, in der tatsächlichen Nutzung jedoch zum Problem werden.
Prüfung aus realer Nutzerperspektive
Ein wesentlicher Bestandteil des Real World Checks ist die praktische Perspektive eines Rollstuhlnutzers. Dadurch können Barrieren sichtbar werden, die bei einer ausschließlich theoretischen Betrachtung, Planung oder Beschreibung nicht unmittelbar auffallen.
Praxischeck statt Zertifizierung
Der Real World Check ist eine praktische Bewertung der tatsächlichen Nutzbarkeit aus Nutzerperspektive. Er stellt keine technische oder baurechtliche Abnahme, keine DIN-Zertifizierung, kein Sachverständigengutachten und keine gesetzlich vorgeschriebene Fachprüfung dar.
