DIE ENTSTEHUNG Eloria · Das Obsidiantor · Das Lynxa-Portal
Die Ursprünge von Eloria und dem Obsidiantor reichen bis in das Jahr 1987 zurück. Was zunächst aus Zeichnungen, ersten technischen Experimenten und einer ausgeprägten Vorstellungskraft entstand, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem zusammenhängenden Geflecht aus Musik, Geschichten, Figuren, Welten und Technologie.
Noch bevor daraus Chroniken wurden, gab es Bilder. Figuren wurden gezeichnet, verändert und neu interpretiert. Alte Geschichten, Bücher und mythologische Motive lieferten weitere Fragmente. Nichts musste unverändert bleiben. Wesen erhielten neue Eigenschaften, Charaktere bekamen ihre eigenen Geschichten und aus einzelnen Ideen entstanden allmählich Orte, Regeln und Zusammenhänge.
ELORIA
Licht, Hoffnung, Kraft und Entwicklung. Eine Welt, deren Helligkeit jedoch nicht automatisch bedeutet, dass alles in ihr gut sein muss.
DAS OBSIDIANTOR
Dunkelheit, Konflikt, Widerstand und das Unbekannte. Eine Gegenwelt, deren Dunkelheit nicht automatisch mit dem Bösen gleichzusetzen ist.
DAS LYNXA-PORTAL
Die Verbindung zwischen Welten, Zeiten, Geschichten, Frequenzen und Technologie. Das Portal bildet die verbindende Ebene des gesamten Systems.
Der Klang kommt hinzu
Musik gehörte früh zu dieser Entwicklung.
Bereits im Kindesalter kam das Klavierspiel hinzu. Statt ausschließlich nach Noten entwickelte sich das Spiel vor allem über das Gehör. Frequenz, Klang und später Resonanz wurden dadurch nicht nur musikalische Begriffe, sondern Bausteine einer eigenen Art, Zusammenhänge zu betrachten.
Aus Vorstellungen wurden Welten.
Und Welten begannen irgendwann zu klingen.
Die Geschichte war zuerst da. Die Musik wurde zu ihrer zweiten Sprache.
Zwei Welten
Eloria und das Obsidiantor entstanden nahezu gleichzeitig. Interessanterweise nahm jedoch die dunklere Seite zuerst Gestalt an.
Heute stehen beide Welten für unterschiedliche Pole desselben Universums.
Eloria trägt Licht, Hoffnung, Kraft und Entwicklung.
Das Obsidiantor trägt Dunkelheit, Konflikt, Widerstand und das Unbekannte.
Nicht alles Dunkle ist böse.
Beide Seiten besitzen ihre eigenen Frequenzen, ihre eigenen Figuren und ihre eigenen Wahrheiten. Sie können gegeneinanderstehen und dennoch miteinander verbunden sein.
Erst gemeinsam bilden sie das Ganze.
Das Lynxa-Portal
Mit der Weiterentwicklung der Welten entstand ein verbindendes Element:
das Lynxa-Portal.
Ursprünglich war das Portal die gedankliche Verbindung zwischen Realität und Fantasie. Es machte unterschiedliche Räume erreichbar, ohne sie miteinander verschmelzen zu müssen.
Später entwickelte sich daraus ein wiederkehrendes Prinzip des gesamten Universums.
Welten.
Zeiten.
Geschichten.
Frequenzen.
Und schließlich auch Technologie.
Was als Vorstellung begann, wurde damit zu einem erzählerischen System.
Analog to Digital
Parallel zu den Chroniken entwickelte sich die Technik weiter.
Frühe Experimente mit Computern, Code und Elektronik führten irgendwann zu MIDI und damit zu einer entscheidenden Brücke zwischen analoger und digitaler Arbeitsweise. Später kamen moderne Musikproduktion, Software und neue digitale Werkzeuge hinzu.
Neue Technologie ersetzt dabei nicht zwangsläufig das Vorherige. Sie erweitert es.
Ein Instrument erzeugt eine Schwingung.
Ein Mikrofon verwandelt sie.
Software verarbeitet sie.
Ein Lautsprecher verwandelt Daten wieder in Bewegung.
Aus Chroniken wird ein Universum
Über die Jahre wuchsen Figuren, Orte und Geschichten weiter.
Manches veränderte seine Form. Neues kam hinzu. Andere Fragmente blieben jahrelang liegen, bis plötzlich der richtige Zusammenhang für sie entstand.
Daraus entwickelte sich schließlich das Beatkonstruktor Cinematic Universe, kurz BCU, und später die erweiterte CIU-Struktur mit Code U16.19i.
Die einzelnen Chroniken sind deshalb nicht ausschließlich Alben oder einzelne Geschichten.
Musik kann eine Szene tragen.
Eine Szene kann eine neue Geschichte auslösen.
Eine Figur kann Jahrzehnte später wieder auftauchen.
Ein alter musikalischer Entwurf kann plötzlich zum
fehlenden Teil einer neuen Chronik werden.
Nicht jedes Fragment muss sofort seinen endgültigen Platz kennen.
Das Archiv
Bis 2026 ist daraus ein umfangreiches musikalisches Archiv entstanden.
17.000+ MUSIC WORKS & FRAGMENTSMehr als 17.000 Musikstücke und musikalische Fragmente befinden sich nach eigener Bestandsangabe darin. Nicht alles wurde veröffentlicht und nicht alles ist für eine unmittelbare Veröffentlichung vorgesehen.
Manche Arbeiten werden später überarbeitet oder remastert, andere warten schlicht auf den Moment, in dem sie innerhalb eines Projekts benötigt werden.
Eher wie eine Bibliothek.
Ein Fragment kann jahrelang im Regal stehen.
Und irgendwann öffnet sich genau die Tür, für die es geschrieben wurde.
Heute · 2026
Aus den ersten Ideen von 1987 ist inzwischen ein multimediales Projekt geworden.
Die Chroniken von Eloria und das Obsidiantor bilden dabei keine abgeschlossene Vergangenheit. Sie entwickeln sich weiter, solange neue Zusammenhänge, Geschichten und Klänge entstehen.
Für die Zukunft eröffnet das Material insbesondere Möglichkeiten im Bereich Film, audiovisuelle Produktion und Music Sync. Auch eine filmische Umsetzung der Hauptchroniken und Nebenquests gehört zu den möglichen Entwicklungsrichtungen des Projekts.
Denn moderne Filmtechnik kann heute Welten sichtbar machen, die 1987 zunächst nur auf Papier und in der Vorstellung existieren konnten.
Die Welten sind geblieben.
Fast vier Jahrzehnte Entwicklung.
Zwei Welten.
Ein Portal.
Und eine Geschichte, deren letztes Kapitel
noch nicht geschrieben ist.